Die Vorbereitungen für den Auszug laufen. Die Zeit wird jetzt rasend vorbei gehen, gerade  wo wir einen tollen Rhytmus gefunden haben. Die nächsten 2 Wochen werde ich mich noch damit beschäftigen die Kleinen einzel aus dem Rudel zu nehmen, damit sie die Erfahrung vom "alleinsein" machen.

Angefangen habe ich mit Franzl, ein sehr ruhiger Rüde, der aber auch an neue Situationen mit Vorsicht rangeht. Er tendiert viel zu beobachten was die Geschwister so machen und "überlegt" ob er sich dann auch traut. Wenn er mal schläft, lässt er sich kaum aus der Ruhe bringen, auch wenn der eine oder andere von den Geschwistern, dann über ihn trampelt. In der neuen Umgebung hat Franzl sich anfangs  nicht viel bewegt , aber mit Genuss seinen Pansen gefressen. Irgendwann war dann im Flur, kam aber gleich zurück weil er die menschliche Präsenz braucht. Schön gemacht kleiner Mann!

  • Flash

  • Emely und First

  • Flocki und Fynn

Pansenknabbern vor dem Schlafengehen

Wegen der großen Anzahl an Welpen, kriegen die Wusels alle ihren abendlichen Pansen (Knabbern beruhigt) im Garten. So darf jeder sich einen geschützten Platz aussuchen um dann in Ruhe zu fressen. Im Welpenzimmer ist die Konkurrenz zu groß.

erste Untersuchung

Heute wurden die Welpen osteopathisch untersucht um eventuelle Blockaden, stammend durch die Geburt, unkontrolliertes Treten der Mama, zu heftiges Raufen... alles Möliche kann in den ersten Wochen zu Blockaden führen was Entzündungen hervorrufen kann, die eventuelle Schmerzen verursachen und so auch das Gemüt beeinflussen. Ausserdem wird die Impfung weit besser vertragen wenn der Körper in Ordnung ist. Alle sind top, einige echte Gummimännchen ... es freut mich sehr und ich gehe jetzt mit einem besseren Gefühl in die Impfung nächste Woche.

Heute durfte dann Fleur mit nach oben, allein mit mir. Beim Absetzen hat sie sich körperlich leicht gestreckt, war dann aber sofort auf Explorationsreise. Nach mir hat sie kaum geschaut, hat gleich 2 Zimmer untersucht, ruhig und neugierig. (ich konnte es durch die nassen Pfoten sehen, da sie kurz vorher im Pool war) Während ich das Abendbrot vorbereitete, kam sie zurück, blickte kurz hoch als würde sie deuten: gut dass du da bist, mach dann mal weiter... Fleur halt. Zum Abschluss bekam sie dann ein Eigelb zum Schlabbern. Toller Hund!

Ende der 8.Woche

Doch leicht unter Strom, so ohne das Rudel!

Dann war Flocki mal raus aus dem Rudel. Ähnlich wie Fleur war er sehr neugierig und ist los vom Flur in die Küche. Als  er mich dann nicht mehr im Blickfeld hatte, fing er an zu winseln. Er blieb dann auch in meiner Nähe. Flocki ist sehr am Menschen orientiert. Ich erinnere mich dass er mehrmals, nachdem ich das Gehege geöffnet hatte, sich neben mich hinsetzte und zu mir raufschaute während der Rest der Mannschaft sich auf Mama stürzte.

 Auch Fynn scheint erstmals kein Unbehagen zu zeigen in einer neuen Umgebung, ohne Geschwister.Da ein Ochsenziemer auf dem Boden lag, hat er sich den gleich geschnappt. Er durfte dann auf das große Hundekissen neben meinem Arbeitstisch. Da ist dann auch mal jegliches Unbehagen schnell vergessen wenn Knabbern angesagt ist..So konnte ich mich auch bewegen ohne dass er sich all zu einsam spürte. Beim Reinkommen saß er aber schön gerade da, als wollte er sagen: doch besser wenn du dabei bist. Er hätte mich aber nicht gesucht, dafür ist das unbekannte Umfeld dann doch zu unsicher. Ähnliches konnte ich am Morgen erleben als wir dann einen neuen Weg, durch den Flur in den Garten eingeschlagen haben. Fynn blieb zurück und hat gewinselt. Es hat dann etwas gedauert ehe er mit etwas schleichendem Körper sich getraut hat. Ein verspielter kleiner Mann, der dann doch unsicher ist wenn er sich alleine überlassen ist.

Klein Flash erkundet das neue Umfeld mit sehr viel Gelassenheit. Er,der auch mal abseits im Rudel ist, viel beobachtet, kommt hier sehr souverän rüber. Flash der sich auch mal im großen Garten verliert, nicht bemerkt dass es Futter gibt, dann aber "lachend" herbei gelaufen kommt als wäre er sehr stolz dass er den Weg allein geschafft hat zu den Geschwistern. Ein kleiner Clown der viel Lebensfreude, auch Lebensernergie, in sich hat. Ich muss gestehen ich hätte ihm diese Souveränität nicht zugestanden. Während mein Mann sich im Bad rasiert, liegt der kleine Mann entspannt auf den Fliesen und schaut. Er wird bald einschlafen.

Flye, anfänglich ein kleines Wildebiest, ist unwahrscheinlich ruhig geworden. Es sah ein wenig so aus als müsste sie sich ihre Stellung im Rudel erarbeiten. Sie stört das neue Umfeld kaum, als würde sie es schon kennen. Sie folgt mir schwanzwedelnd auf Schritt und Tritt. Weniger unabhängig und neugierig als ihre Schwester doch interessiert ohne Angstgefühl. Auf dem großen Hundekissen dann liegen bleiben während ich schreibe, gefällt Flye dann nicht so. Sie fängt an zu winseln um auf den Schoß zu kommen. Natürlich ignoriere ich das erstmals. Ich gehe dann raus, sie folgt mir, komme zurück und sie legt sich dann hin, fixiert mich weiter, diesmal ohne Laute. Gewonnen kleine Maus, du darfst jetzt hoch... was für eine Freude!Flye hat ein großes Durchsetzungsvermögen, lernt zügig und  ihr sollte nicht jeden Wunsch direkt erfüllt werden.

First kommt mit zum Frühstück mit den Großen. Wo soll man da anfangen? Nervöses Gewusel hin und her, Spielauffordrung... nein geht gar nicht. Die Großen möchten ihre gewohnte morgendliche Ruhe haben. Er wird angeknurrt und zeigt Respekt. Schließlich versucht er bei uns Menschen auf den Schoß zu kommen... auch hier ist nein angesagt. Frust muss verarbeitet verden und schließlich legt er sich hin,  nicht ganz zufrieden. Ich nehme ihn dann mit ins mein Arbeitszimmer zusammen mit Clea. Nochmals eine klare Ansage seitens Clea. Und doch möchte er in die Nähe von Clea... die Sicherheit von einem Lebewesen genießen. Er findet dann auf ein wenig Distanz den passenden Platz um dann einzuschlafen.Ein kleiner Wusel der viel Lebensfreude in sich hat und auch schnell lernt.

Fritz hatte ich gestern aus dem Schlaf geholt um ihn mit nach oben zu nehmen. Er macht dann mal da weiter, ohne dass ihn das unbekannte Umfeld erstmals beiendruckt. Dann wird die Rinderkopfhaut entdeckt. Fantastisch... weil dann alles ausgeschaltet wird, was an neuen Reizen so wirken könnte. Fritz ist immer der Erste und Letzte am Napf. Fressen ist eine Leidenschaft und somit eine tolle Erziehungsmöglichkeit. Er ist ein ruhiger kleiner Mann, der es auch schon erkannt hat mit seinem Hühnerhals oder Pansen sich in eine Ecke zu verziehen, damit er seine Ruhe hat.Gemütlich, etwas plumb und sehr selten bellend!

 

Flipper, die Wasserratte, taucht getzt den Kopf ins Wasser.