Heute haben die Welpen 5 Wochen und alle entwickeln sich wunderbar, nehmen  gut zu und die Motorik wird von Tag zu Tag sicherer.

Das Welpenzimmer ist seit dem WE komplett geöffnet so dass sie jetzt einen altersentsprechenden Erkundungsraum haben, mit mehreren Rückzugorten. Das nutzen die Zwerge auch aus. Wir sind voll und ganz in der Prägungsphase und jetzt heißt es so viel wie möglich aus dem Alltag kennenzulernen, behutsam ohne Reizüberflutung.

Ins Welpenzimmer setze ich dann immer wieder neue Objekte, die ich dann auch wieder rausnehme. Eine Kiste, ein Regenschirm, eine Gießkanne… das zukünftige Leben ist so voll an  Veränderungen, so dass man das von klein auf lernen soll! Wichtig ist hier dass sie neugierig darauf zu gehen, was bis jetzt auch wundervoll klappt. Auch Geräusche werden jetzt neu eingeführt. Den Staubsauger haben sie kennengelernt und gestern hatten wir Sägearbeiten vor dem Fenster so dass ich dieses geöffnet habe, damit sie voll und ganz in den Genuss gelangen von diesen neuen Geräuschen.

Sehr wichtig für mich ist aber, auch nach den Tobungsphasen dass sie zur Ruhe kommen. Oft schlafen sie dann noch 2 Stunden am Stück, allein und ohne Lärm. Hier passe ich auf dass auch kein Durchgang im Welpenzimmer ist, das Gehör ist jetzt ausgereift und sie würden sofort zum Gitter kommen, wäre zu viel Menschen- oder Hundedurchgang! Schlaf dient der Verarbeitung des Erlebten.

Das Zufüttern hat zugenommen und Emelys Zitzen fangen an sich zu „verkleinern“. Sie würgt jeden Morgen nach dem Fressen, und die Wusels stürzen sich regelrecht auf diese erste komplette Mahlzeit. Ich lasse hier der Natur ihren Lauf, da die Mutter instinktreich handelt und das Mikrobiom ihrer Kinder mit wichtigen Verdauungsenzymen unterstützt. Es gibt dann noch weitere 2 Fleisch/Karotten Mahlzeiten, abhängig davon wann Emely zwischendurch noch säugt.

Nachts säugt Emely jetzt nicht mehr und seit heute Nacht kommt sie jetzt auch wieder mit hoch ins Schlafzimmer. Die Kleinen schlafen aktuell von zirka 22.00 bis morgens 7.30., wobei sie Abends dann zur Beruhigung Fellstreifen, Ochsenziemer, oder Kofpfhaut bekommen. Das wir hauptsächlich abgeleckt, dient aber dem Runterkommen. Emely ist eine sehr gute instinktreiche Mama und ich vertraue ihr voll und ganz, was sie auch würdigt und unsere Beziehung intensiviert. Ich habe das Gefühl dass ich mit diesem Wurf wieder viel dazu gelernt habe, weil sich von einem Wurf auf den nächsten nicht alles wiederholt.

Kot wird ziemlich systematisch auf dem Rollrasen ausgeschieden, mit dem Pipi klappt es nicht immer so ganz, muss aber sagen, dass für mich das Putzen nicht zu aufwendig ist.

Die Welpen entdecken die Schaukel

Fleischmahlzeit draußen

Dalli erobert die Holzkiste

Donald, der Kleinste

Dieter im Ruhemodus

Daisy und Duke beim Spielen

Daisy, mal schauen wo ich mich jetzt einmische!

Sunshie-Doodle Transport by Dieter

Duffy im sprint

Duke beim Spielen

Diva traut sich ins Gestrüpp

Clea im "Nanny-Status"

Langsam mindert sich Emelys Fürsorge um ihre Kinder. Clea darf jetzt mit dabei sein als Spielgefährte und sie macht das schön behutsam. Felix und Charlotte sind jetzt geduldet im Garten oder neben dem Welpenzimmer, wenn die Zwerge hinter "Gitter" sind. Ich respektiere Emelys Entscheidung. Charlotte kommt etwas genervt rüber weil die Welpen ihr an die Zitzen gehen. Felix ist eh immer überfordert wenn zu viele Wusels um ihn herumtanzen. Mit einem Welpen allein kommt er dann sehr gut klar.

Welpentestung

Zum Schluss der 5. Woche dann etwas Text!

Was ist Welpentestung?

Zusammenfassung:

Die Welpentestung wird von einer zertifizierten Trainerin  gemacht,in einem Raum den die Welpen nicht kennen. Sehr wichtig zu erwähnen ist, dass es nicht darum geht dass der Welpe einen Test besteht, oder  dass eine Art Rangordnung, von genügend bis ungenügend, entsteht, sondern es geht darum verschiedene Ergebnisse festzustellen um den zukünftigen Welpeneltern mitzuteilen welche Anforderungen auf sie zukommen. Dies ist eine ERSTE Einschätzung, wobei ich als Züchter noch vor der Testung sicherlich schon Unterschiede unter den Wusels bemerkt habe. Es ist mir aber auch  sehr wichtig ,für meine persönliche Weiterentwicklung als Züchter, zu sehen in wie fern meine Einschätzung der Wusels sich bestätigt.

Hinzu kommt dass das Temperament und einige Wesenszüge sich auch in der Sozialisationsphase verändern können, bedingt durch die Erziehung, die Erfahrungen, die Umwelteinflüsse, die Fütterung, welche auf den kleinen Welpen einströmen. Dieser 6-Wochentest angepasst von Jan Nijboer beinhaltet:

SOZIALE ORIENTIERUNG: wie verhält der Welpe sich gegenüber fremden Menschen in einem nichtbekannten Raum und getrennt von den Geschwistern?

SPIELVERHALTEN: Wie reagiert der Welpe auf bewegendes Spielzeug? Ist er interessiert, überfordert, kooperativ?

ASSOZIATIONSVERMÖGEN: Unter einen leichten Plastikbecher wird Futter versteckt. Findet er Strategien um an das Futter zu gelangen? Weiter: kann er diese Strategie wiederholen und kreativ werden um Lösungen zu finden?

PFLEGENDE DOMINANZ: Der Welpe wird auf dem Boden in Rückenposition festgehalten. Zeigt der Welpe Rebellion, lässt er sich unterordnen, versucht er durch Beißen aus der Situation raus zu kommen, ist er nachtragend?

SCHRECKREFLEX: ein lautes Geräuch überprüft in wie fern der Welpe geräuschempfindlich ist. Hier wird ein Schlüsselbund verwendet, der auf den Boden fliegt und einen leichten Knall macht.

SCHMERZEMPFINDEN: Der Welpe wird gezwickt um zu schauen wie er darauf reagiert. Ist er empfindlich, läuft er weg oder hat Angst? Dieser Teil der Testung wird weggelassen.

SELBSTSCHUTZ: Mit erhöhter Vorschicht und  gebotenen Schutz vom Trainer, wird der Welpe auf einen kleinen Tisch gesetzt. Wie verhält er sich? Traut er sich, sich zu bewegen, will er raus aus diesem Unbehagen und versucht zu springen, bleibt er vorsichtig sitzen und „überlegt“, kann er die Gefahr einschätzen

 DALLI (grün)

 Soziale Orientierung: Dalli exploriert den Raum recht zügig, ist interessiert mit leichtem Winseln, (=Unsicherheit) und geht freudig auf den Trainer zu „Guten Morgen“! Er zeigt keine Scheu.

Pflegende Dominanz: Dalli lässt sich nicht auf den Boden drücken, versucht da schnellst möglich raus zu kommen. In gedrückter Körperhaltung wird er ruhiger. Der Kontakt zum Menschen lässt ihn unterwürfiger sein.

Spielverhalten: Der Ball an der Schnur ist interessant und er beschäftigt sich damit ohne hektisch zu werden. Nimmt dann das Spielzeug ins Maul und will es in Sicherheit bringen. Als 2. Spielzeug wird der Futterbeutel angeboten. Hier wird das Spielen energischer und die Nase kommt mit rein. Mit dem Futterbeutel kommt eine Kommunikation mit dem Trainer auf. Nach Bestätigung durch Leckerli wiederholt Dalli das „Apport“. Bestätigung mit Futter über Spiel wird Dalli  Arbeitsfreude mit seinem Menschen zeigen.

Assotiationsvermögen: Dalli kann den Becher kippen, um an den Pansen zu gelangen. Pansen wird wieder versteckt und Dalli wiederholt die Strategie. Erstmals lernfähig, aber beim dritten Mal lässt er sich ablenken. Es kann doch sein, dass Außenreize wichtiger sind als Futter, zeigt parallel auch eine gewisse Unsicherheit, winselt und  zeigt eine gewisse körperliche Anspannung.

Selbstschutz: Zeigt Unsicherheit auf dem kleinen Tisch und sucht nach der schützenden Hand vom Trainer um da raus zu kommen.

Schreckreflex: Auch hier ist der Lärm zu hoch. Dalli erschreckt und sucht Schutz beim Menschen

Fazit: Ein fröhlicher spielerischer kleiner Bub der etwas ängstlich umgeht mit neuen Reizen. Schön zu sehen dass er das Vertrauen in den Menschen hat um Neues zu verarbeiten. Dalli ist ein  Welpe der erstmals viel auf dem Arm getragen werden soll ,und zusammen mit seinem Menschen die Umwelt erkunden soll, um weiterhin Sicherheit aufzubauen, ein Prozess!

 

DUKE (lila)

Soziale Orientierung: Er zeigt keine Scheu im unbekannten Raum. Geht ohne zu zögern, schwanzwedelnd, auf Sabine zu. Schaut sich um, kommt sehr kommunikativ rüber. Explorativ!

Pflegende Dominanz: Lässt sich auf den Rücken drehen und zeigt keine Rebellion.

Spielverhalten: Duke ist noch etwas unkoordiniert in seiner Grobmotorik und benutzt sehr viel seine Pfoten um ans Ziel zu gelangen. Der Futterbeutel wird zum Menschen gebracht und nach Bestätigung mit Leckerli wird die Tat wiederholt. Er ist kommunikativ , körperlich sehr lebendig auch wenn noch etwas plump.

Assotiationsvermögen:  Duke wiederholt seine Strategie beim Umkippen des Bechers. Er kommt zielstrebig rüber und lässt sich nicht ablenken. Um ans Futter zu kommen, kann man sich gerne anstrengen.

Selbstschutz: Duke setzt sich hin auf dem kleinen Tisch, schaut um sich und zeigt doch etwas Unbehagen. Mit seinen Pfoten zeigt er dem Menschen “nimm mich runter“!

Schreckreflex: Duke ist gerade damit beschäftigt den Pansen zu suchen als der Schlüsselbund krachend auf den Boden fällt. Er zuckt ordentlich zusammen, bleibt stehen und setzt die Nase wieder an um seine Aufgabe fortzusetzen.. Das Leben geht weiter auch wenn mal unangenehme Reize kommen.

Fazit: Duke ist ein zielstrebiger kleiner Kerl, der sicherlich über Futter sehr gut trainierbar ist. Apportarbeiten werden ihn auslasten und er wird Spaß haben. Umweltreize werden schnell verarbeitet. Er zeigt wenig Scheu oder Angst, zumindest verarbeitet er Unbekanntes recht schnell. Er ist freudig zu Menschen und hat auch bis heute immer viel Neugierde und Mut gezeigt (Video Begegnung Clea). Trotzdem ist es wichtig zu beachten dass diese recht offenen Hunde nicht mit dem Alter zu selbstscher werden, so dass es heißt Grenzen setzen.

 

DUFFY (rot)

Soziale Orientierung: Der Jüngste aus dem Wurf schaut sich erstmals um und Rute wird eingezogen… Angst und Stress wenn alles neu ist. Dann kommt Bewegung auf, ist auch gleich sehr nasenorientiert. (jaglich ambitioniert?) Er bemerkt erstmals den fremden Menschen nicht. Braucht etwas länger um dann auch auf sabine zuzugehen. Ruhiges, etwas zögerliches „hallo“.

Pflegende Dominanz: Angehalten auf dem Boden, in Rückenposition ist Duffy gestresst und will da raus. Erstmals viel Aufregung, kommt aber dann etwas runter. Er gibt auf!

Spielverhalten: Duffy schaut sich den bewegenden Ball ertsmals an als würde er fragen“ was kommt denn da auf mich zu?“ Interesse bleibt begrenzt. Spielen mit dem Futterbeutel wird dann viel interessanter und  er zeigt  nochmal dass er ein Nasenhund ist. Er versucht Lösung zu finden um den Beutel mit dem Maul zu öffnen. Schnappt sich den Beutel und will ihn in Sicherheit bringen. Erste Ressourcenverteidigung.

Assotiationsvermögen:  Auch hier wo Futter im Spiel ist, kippt er den Becher mehrmals mit einer Strategie die er entwickelt hat. Da wird er sehr zielstrebig und bleibt dran.

Selbstschutz: Auf dem hohen Tisch stehen ist mit Unbehagen verbunden. Er will da raus und würde ohne Schutz dann auch springen.

Schreckreflex: Hier kommt dann aber keine Reizüberflung auf. Er schaut in Richtung des Geräusches und geht mutig auf den Schlüsselbund zu.

Fazit: Duffy ist vorsichtiger und langsamer unterwegs als seine Geschwister. Er wird sicherlich gut trainierbar sein über Futter. Duffy braucht noch etwas länger um unbekannte Reize zu verarbeiten. Er hat ein gutes Spielverhalten in dosiertem Rahmen. Da er etwas mehr Zeit braucht um Vertrauen aufzubauen, ist es wichtig für den Menschen ihm viel Sicherheit zu geben (Tragen, gemeinsam Reize verarbeiten) damit er seinen Rudelführer wahr nimmt als Schutz. Sicher sollte er nicht allein gelassen werden um eigenständig explorativ zu werden, unter dem Motto“ der schafft das schon“

Bietet man diesen etwas unsicheren Hunden von Anfang an viel Schutz und Orientierungshilfe, werden sie mit zunehmendem Alter sehr vertraut  und anhänglich zu ihren Besitzern. Meinerseits werde ich Duffy jetzt öfters aus dem Rudel rausnehmen um ihm mehr Sicherheit zu vermitteln in Bezug auf Unbekanntes.

 DAISY (pink)

Soziale Orientierung: Daisy kommt sehr entspannt rüber im unbekannten Raum. Setzt sich mal hin und schaut was so alles hier los ist. Geht dann behutsam auf den Trainer zu und freut sich ohne stürmisch zu werden.

Pflegende Dominanz: unterwürfig, zeigt keine Rebellion, gelassen, fast entspannt.

Spielverhalten: sehr schönes Spielverhalten, wobei Daisy die Kommunikation mit dem Trainer sucht. Menschliche Zusammenarbeit scheint zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig für Daisy. Sie spielt ohne hektisch zu werden mit gedämpfter Energie.

Assotiationsvermögen: Auch hier ist Daisy zielstrebig und arbeitet an einer Strategie. Auch für Daisy ist Futter eine wichtige Ressource.

Selbstschutz: Setzt sich hin und beobachtet. Nimmt Gefahr wahr und wartet ab.Kein Sprungversuch.

Schreckverhalten: Daisy ortet das Geräusch, bleibt sitzen und schaut in Richtung Schlüsselbund. Kein Schreckverhalten, muss aber auch nicht überprüfen und dorthin laufen. Es bleibt ihr relativ egal.

Fazit: Daisy ist jetzt schon eine neugierige sehr gelassene Hündin… überlegen und dann handeln… souverän! Das soll auch so bleiben und sie sollte, trotz ihren Eigenschaften als potentieller „Assistenzhund“ nicht überfordert werden. Sie hat sehr viel Potential, die Kraft liegt in ihrer Ruhe.

DIETER (gelb)

Soziale Orientierung: Dieter hat sehr schöne koordinierte Bewegungen. Seine Raumerkundung ist gemütlich und explorativ. Er strahlt ruhige Energie aus. Neugierig und souverän.

Spielverhalten: Sowohl mit Ball als auch mit Futterbeutel ist ihm die menschliche Zusammenarbeit sehr wichtig. Er ergreift nicht seine „Beute“ um sie dann in Sicherheit zu bringen. Er kann auch schon Zerrspiele mit dem Trainer durchführen. Dieter ist kommunikativ in sich ruhend und zielstrebig.

Assotiationsvermögen: Auch hier sehr zielstrebig und fragt Trainer nach Hilfe wenn es ihm nicht gelingt den Becher zu kippen.

Pflegende Dominanz:Keine Rebellion, lässt sich auf den Boden drücken und untersuchen, versucht das spielerisch anzugehen.

Selbstschutz: Steht auf dem Tisch und schaut sich um. Dieter zeigt Respekt vor der Gefahr.

Schreckverhalten: Er erschreckt sich schon heftig, wenn der Schlüsselbund geworfen wird, geht aber seiner Beschäftigung nach. „da war doch was!“ und ortet das Geräusch um dann den Schlüsselbund zu beschnuppern.

Fazit: Dieter zeigt viele sehr positive Eigenschaften, ein extrem menschenbezogener kleiner Kerl. Diese Einschätzung wundert mich nicht. Als „Gegenpol“ kommt Dieter schlecht mit dem Verlust vom Menschen klar. Er ist in etwa der Einzige, manchmal auch Duke, der es schlecht verträgt, wenn ich das Welpenzimmer verlasse, besser, wenn er merkt dass ich gehe! Er kann heulen, dass ich Angst habe dass die Nachbarn den Tierschutz benachrichtigen. Er muss also echt noch  lernen mit Trennung klar zu kommen, Frust zu kanalisieren, besonders dann wenn er ohne seine Geschwister ist.

 DONALD (blau)

Soziale Orientierung: Hui neuer unbekannter Raum. Bleibt etwas erstarrt stehen und Rute geht unter den Bauch. Dann heißt es mal Schutz zu suchen bei dem was man kennt: Donald kommt auf mich zu , das Urvertrauen in den Züchter, und fängt an zu entspannen.

Pflegende Dominanz: Am Körper vom Trainer festgehalten, hat Donald eine Kängeruh-Haltung, und lässt den Kopf unter dem Arm  von Sabine verschwinden. Flucht oder Schutz?In Rückenposition am Boden ist er unterwürfig.

Spielverhalten: Auch hier geht Donald erstmals mit Vorsicht ran an ein bewegendes Objekt. Er schnuppert, wird langsam freudiger und ergreift das Seil vom Ball mit der Schnauze. Und wohin bewegt sich der kleine Mann? Natürlich zu mir. Verknüpft Unbekanntes mit der Sicherheit von dem was er kennt.

Selbstschutz: Donald bleibt sitzen auf dem Tisch. Er kann es in etwa aushalten aber winselt doch ein bisschen verzweifelt vor sich hin. Schön wenn es dann vorbei ist!

Schreckverhalten: Donald zuckt energisch beim Geräusch vom Schlüsselbund. Er ist gerade neben Sabine und flüchtet dort auf den Schoß. Kein Versuch herauszufinden von wo das Geräusch kommt. Donald muss das nicht haben. Ignorieren ist auch eine Verarbeitungsalternative.

Assotiationsvermögen: Auch hier geht er behutsam an den Becher ran. Die Nase kommt dann ins Spiel und der Geruch vom leckeren Pansen gibt Donald neue Energie. Dabei wird er nicht hektisch, sondern findet Strategie heraus um an den Pansen zu kommen. Er bleibt weiter auf der gleichen „ruhigen“ Ebenen und „arbeitet“

Fazit: Auch Donald braucht etwas mehr Zeit um sich mit Neuem zu befassen. Das was er kennt ist für ihn eine Sicherheitsreferenz und sucht diese Sicherheit. Er ist ruhig in seiner Vorgehensweise, zarte Erkundung, vorsichtig gegenüber dem was er nicht kennt, kein Stürmer, nicht tollkühn, keiner dem die Welt gehört! Er braucht einen sicheren Hafen und zeigt jetzt schon Vertrauen in seine bekannten Menschen. Er ist der Kleinste aus dem Wurf, wird aber mit dem nötigen Schutz sehr groß in der Beziehung zum Menschen.

 

DIVA( rosa)

Soziale Orientierung: Ob sie sich an ihrem Namen orientiert um den Raum zu erforschen? Der Zwerg ist gleich in Bewegung, entspannt ohne zu winseln, Bewegungen sind ruhig, keine Hektik. Auch der fremde Mensch wird offen und freundlich begrüßt.

Pflegende Dominanz: Am Körper lässt Diva sich festdrücken, in Rückenposition am Boden zeigt sie Unbehagen und will raus. Mit Körperkontakt geht Einengung, nicht aber am Boden, da kommt dann Rebellion auf.

Spielverhalten: sehr interessiert am Ball und Futterbeutel. Geht ran  am Anfang mit behutsamer Energie, auch hier kein Stürmer. Diva zeigt Durchsetzungsvermögen und kommuniziert mit dem Trainer, indem schon ein „Apport“ statt findet. Mit zunehmendem Spiel wird Diva dann rabiater, etwas aufgedreht. Weigert sich dann auch Futterbeutel abzugeben.

Assotiationsverhalten: Sie ist mit Strategie unterwegs, benutzt sehr viel die Pfoten um den Becher zu kippen. Diva ist zielstrebig, mit gesunder Energie  und viel  Ausdauer.

Selbstschutz: Bleibt erstmals sitzen, schaut sich um und entscheidet da raus zu kommen. Kann Gefahr nicht direkt einschätzen, auch gilt was sie zeitig im Kopf hat: weg!

Schreckverhalten: Das plötzliche Geräusch ist Diva unangehehm, schaut zielgerechet auf die Geräuchsquelle, bewegt sich aber nicht dorthin. Sie ignoriert, es ist nicht angenehm, haltet sich fern. Plötzliche unerwartete Reizen lässt sie dann viel vorsichtiger werden.

Fazit: Diva ist ein  so Allrounderhund, ohne große Reizempfindlichkeit, sehr verspielt, freundlich und offen zu Menschen.  Sie sollte nur lernen auch wichtige Ressourcen wie Futter abzugeben. Das sollte aber, wenn man es weiß, leicht zu trainieren sein.

neue Objekte, neue Unterlagen... die Welt ist so vielfaltig!

Immer neue Objekte, neue Umgebungen sollen dazu beitragen das Explorationsverhalten der Welpen zu stimulieren. Erkunden  von Unbekanntem um Angst und Scheu auszublenden und durch Neugierde zu ersetzen. Alle gehen damit im Rudel mit viel Interesse um. 

sehr kitzelig unter den Pfoten!

Ein Regenschirm wird fast angegriffen!

raschelnder Laubhaufen

Durch Beobachten lernen und nachmachen

Raus aus dem Gehege, rein ins Gestrüpp!