Wurmkuren und Impfungen

Wurmkuren: meine Hunde bekommen regelmäßig natürliche Wurmkuren basierend auf Kräutern. Zweimal im Jahr wird eine Kotprobe gemacht und nur bei starkem Befall entwurmt.Auch hier hat mir die Erfahrung gezeigt dass es möglich ist mit natürlichen, auf Kräuter basierenden Wurmkuren, den Wurmbefall in den Griff zu kriegen. Die Behandlung dauert etwas länger aber das Immunsystem des Hundes bleibt geschützt.

Das heißt, dass wenn sie 2-3 mal im Jahr  chemisch entwurmen und der Hund nicht von Parasiten befallen ist, die  chemische Wurmkur dem Hund schadet, weil die ganze Darmflora angegriffen wird. Eine geschädigte Darmflora führt zu einem Ungleichgewicht im Orgainismus und der "gereinigte" Darm macht den Hund auf Zeiten immer wieder anfälliger für Stoffwechselstörungen.
Sicherlich kann der Darm nur im Gleichgewicht bleiben wenn eine optimierte artgerechte Ernährung gewährleistet wird. Zusätzlich zur Rohfütterung mische ich Kürbiskerne, Kokosöl, ab und zu Knoblauchpulver, ein bis zweimal im Monat einen Suppenlöffel Sauerkraut, 2-3mal die Woche EM (effektive Mikroorganismen) um den Parasitenbefall auf natürliche Art zu vermindern.Meine Hunde sind jetzt seit über 3 Jahren wurmfrei!

Wurmbefall gehört zum Hund und ist keine Krankheit. Hierzu ein interessanter Bericht:

http://www.artgerecht-tier.de/kategorie/hunde/beitrag/hier-ist-der-wurm-drin.html

Impfen ... es tut sich was!

Ein heikles Thema was immer wieder zu Diskussionen führt... Und als Züchter bewegt es mich umso mehr weil diese kleine Wesen oft mit sehr viel Chemie belastet werden, die leider immer wieder dazu führen dass Welpen kollabieren ja sogar versterben. Legt man nicht auch mit diesen mehrfachen Impfungen die Grundsteine für später auftretende Allergien, Immunerkrankungen oder ein insgesamt schwaches Immunsystem welches zur Übersäuerung führt, also zu organischen Erkrankungen bis hin zu Krebs?

Wenn Welpen verkauft werden, steht öfters in der Anzeige 3-4mal entwurmt,  1-2 mal 5fach/8fach geimpft. Manchmal kann man sogar lesen dass es Züchter gibt welche ihre Welpen innerhalb von 3 Wochen 2mal impfen. Soll/muss das so sein? Welche Impfungen sind sinnvoll? Zeichnet sich ein guter Züchter dadurch aus umso mehr er impft? Welche versteckten Gefahren bringen Impfungen insbesondere im Welpenalter mit sich? Tragen jährliche Wiederholungsimpfungen dazu bei, dass der Hund auf der sicheren Seite ist? Welche Nachimpfungen sind wichtig?

 

Ich bin absolut kein fanatischer Gegner vom Impfen aber ich mache mir Gedanken dazu und verlange auch von meinen Welpenkäufer dass sie sich mit diesem Thema auseinandersetzen und nicht ohne Nachfragen alles vom TA akzeptieren.

Impfstoffe enthalte viele schädliche Gifte und stellen eine Belastung für das Immunsystem dar. Ein geschwächtes Immunsystem ist dann wiederum die offene Tür für weitere Krankheiten.

Impfstoffe für Tiere sind absolut nicht harmlos, sondern enthalten annähernd dieselben Zusatzstoffe wie jene für Menschen. Thiomersal ist eine hochgradig toxische Quecksilberverbindung, die das Nervensystem schädigen kann. Für Welpen absolut bedenklich.  Auch Aluminium ist ein Nervengift und kann unter anderem an der Einstichstelle zu Gewebeveränderungen (Granulomen bzw. Sarkomen) führen. Weitere Zusätze sind Formaldehyd, Antibiotika, Fremdproteine und Öladjuvantien....aber diese sind sicherlich so zu sagen harmlos gegenüber Quecksilber und Aluminium.

Ein neugeborener Welpe ist geschützt über die maternalen Antikörper der Mutter. Eine frühzeitige Impfung im Alter von 6 Wochen bringt dem Welpen überhaupt keinen Schutz, weil die maternalen Antikörper verhindert dass der Impfstoff aktiv wird. Impfungen mit 9 Wochen  sind auch umstritten weil hier dasselbe Prinzip gilt. Leider können wir als Züchter unsere Welpen nicht ungeimpft vermitteln, weil die Wurfabnahme vom Zuchtwart verlangt dass der Welpe geimpft und tierärztlich untersucht ist. Optimal wäre es den Welpen erst ab der 16.Woche zu impfen. Und genau das sagt auch die stiKo (ständige Impfkommission).

Ich zitiere:

Ab 16 Lebenswochen sind keine maternalen Antikörper mehr zu erwarten. Deswegen ist eine einmalige Impfung bei Verwendung von Lebendimpfstoffen oder eine zweimalige Impfung bei inaktivierten Impfstoffen im Abstand von 3–4 Wochen ausreichend.

Sowohl bei Lebend- wie auch bei den Inaktivatimpf-stoffen schließt eine weitere Impfung ein Jahr nach der ersten Immunisierung die erfolgreiche Grundimmunisierung ab.

Der Hersteller Nobivac stellt diese Impfempfehlungen auf für SHP (der dreifache Impfstoff gegen Staupe, Hepatitis und Paravirose)

 

 

 

So dann mal zur Zusammenfassung und das, was ich für meine Welpen zurückbehalte. Ich impfe so spät es geht also ab Beginn der 9. Woche, so dass die Welpen nach 3 Tagen Erholung dann ausziehen können im Alter von 9 Wochen und zirka 3 Tagen. Ich impfe nur SHP (Staupe, Hepatitis, Paravirose). In dieser Kombi ist weder Aluminium noch Quecksilber enthalten. Es handelt sich um Lebendimpfstoffe. Die Welpen sollten dann mit demselben Impfstoff binnen von 4 Wochen nachgeimpft werden. Damit ist die Impfung bis zum Alter von einem Jahr abgeschlossen. Im Alter von 12 Monaten wird dann nochmal SHP geimpft und diese Impfung ergibt die Grundimmunisierung für 3 Jahre. Das jährliche Impfen ist definitiv vorbei. Viele TÄ machen aber 2 Wiederholungsimpfungen, das heißt sie fahren unabhängig vom Zeitpunkt der ersten Impfung nach Impfplan 1.Begründung ist dass man auf Nummer sicher gehen will, weil die Impfung beim Züchter vielleicht nicht angedockt hat.Ich denke aber dass wenn der Hersteller Nobivac selbst die Impfungen reduziert und somit sicher seine Einnahmen minimiert, würde ich das nochmal mit dem TA besprechen.

Damit sind aber noch nicht alle Impfungen durch. Es gibt noch Tollwut und Leptospirose.

Tollwut, obwohl Deutschland tollwutfrei, ist eine gesetzliche Impfung bei jedem Grenzübertritt. Im Interesse des Hundes sollte diese Impfung, die sehr aggressiv ist, weil hier die Inhaltsstoffe Quecksilber und Aluminium vorhanden sind, erst nach dem Zahnwechsel durchgeführt werden (5-6 Monate). Auf keinen Fall empfehle ich die Mehrfachimpfung , welche sich zusammenstellt aus Staube, Hepatitis, Pararvirose, Zwingerhusten und Tollwut                  ( Bezeichnung: SHPPi+ LT).Das ist  für einen jungen Welpen eine zu hohe chemische Dosis. Tollwut wird alle 3 Jahre wiederholt. In den USA behaupten Forscher sogar, dass die Impfung bis zu 7 Jahren hält. Ich bin mir sicher, dass wir auch in Europa irgendwann dorthin kommen. Aber die Pharma-Industrie braucht halt Zeit um Wege zu finden um ihre Einkommen zu sichern.

Ob man jetzt Leptospirose impfen soll ist ein sehr heikles Thema. Es gibt sicherlich Regionen in Europa wo es angeraten ist zu impfen weil diese bakterielle Erkrankung dort vermehrt auftritt. Oft wird diese erste Impfung schon beim Züchter gemacht und dann oft bis zu 2mal wiederholt nachdem der Welpe ausgezogen ist. Dieser Impfstoff ist auch sehr aggressiv, weil er genau wie bei Tollwut die Zusätze Aluminium und Quecksilber enthält. Die Wirkung hält maximal ein Jahr und muss jährlich wiederholt werden.

Leider handelt es sich bei den Leptospiren, die für die Leptospirose verantwortlich sind, um eine Gruppe von Bakterien. Der Impfstoff wirkt auf 5 Erreger, aber Bakterien welche diese Krankheit auslösen gibt es über 200. Im Klartext heißt das, dass auch wenn der Hund geimpft ist,  immer noch an Leptospirose erkranken kann. Ich meinerseits habe für meine Tiere entschieden, dass sie diese Impfung nicht bekommen.

Impfungen sind keine harmlosen präventiven Maßnahmen zur Verhinderungen von typischen Hundeerkrankungen. Und Impfungen sind keine 100% Garantie,dass der Hund nicht erkranken wird. Aktuell ist das Thema der Impfung, besonders der Wiederholungsimpfung, umso mehr akut, weil viele Importhunde nach Deutschland kommen und erkrankt sind an Staube oder Paravirose. Zusätzlich boomt der Markt von billig Rassenhunden aus dem Ostblock und leider muss man immer wieder lesen, dass diese Hunde mit gefälschten Papieren nach Deutschland kommen und so eine Ansteckungsgefahr bilden für die hier lebenden Hunde. Impfen, Impfungen boosten, steht also mehr wie je auf der Tagesordnung beim Besuch vom TA.

Aber bitte lassen sie sich nicht verrückt machen und gehen eher in Richtung ein starkes Immunsystem beim Hund aufzubauen. Und wenn eine Impfung stattfindet dann besuchen sie gleich danach einen THP mit dem BPZ und der Impfstoffhülle, damit er ihnen eine Therapie vermittelt welche das Gift der Impfstoffe ausleitet.

 

Für die Zukunft erwarte ich mir, dass wir Züchter, Vereine finden welche akzeptieren, dass man Welpen abgeben kann nach Titerbestimmung. Ist der Titer/Schutz hoch kann der Welpe ohne Impfung verkauft werden. Die Welpen bräuchten dann nur eine Impfung SHP im Alter von 12 Wochen zu machen.Wiederholungsimpfung mit einem Jahr und so wäre die Grundimmunisierung getan. Mit 5 Monaten kommt dann die Tollwut hinzu. Diese wäre ganz im Sinne einer artgerechten und gesunden Hundezucht. Mal schauen ob zum Thema „Impfen“ sich weiter was tut!

Hier noch 2 Links zu den neuen Impfbestimmungen:

http://www.tierischinformiert.de/neue-richtlinie-fur-welpenimpfung-auffrischimpfungen-bei-immunen-hunden-unnutz/

http://www.heiltierarzt.de/hunde-impfen/neue-impfpraxis-hundewelpen-schutzimpfungen.htm