Zuchtauglichkeit/Gesundheit meiner Hunde

Bis jetzt bestehen noch kaum typische Rassenkrankheiten beim Labradoodle, der Beginn dieser Kreuzung in Deutschland geht auf Anfang 2000 zurück. Die Verteidiger der Hybridhunde argumentieren oft, dass sie gesünder sind. Dies wird wissenschaftlich belegt, gilt aber nur in der ersten Generation, der F1. Hybridhunde F1 profitieren vom so genannten „Heterosis-Effekt“. Dieser Effekt bewirkt eine deutliche gesundheitliche Verbesserung der Nachkommen durch die genetische Vermischung. In den darauffolgenden Generationen können dann wieder Erbkrankheiten der entsprechenden Anfangsrassen auftreten. Dementsprechend sollten beim Labradoodle Gen-Tests/Röntgen gemacht werden die auf erbliche Krankheiten beim Pudel und Labrador schließen. Es gibt keinen Grund zu erschrecken vor der Liste der Erkrankungen die hier gelistet sind.Diese genetischen Erkrankungen kommen auch in anderen Rassen vor. Der Labradoodle ist eine "neue" Verpaarung und um diese Rasse in ihrem Anfangsstadium zu schützen, gilt es einen Pool von gesunden Hunden aufzubauen. Es ist doch eigentlich wunderbar dass wir heute, im Gegensatz zu früher,  als Züchter in der Lage sind, Genmutationen und schlechte Veranlagerungen auszuschließen. Mittlerweile gibt es auch bei einigen Laboren "Labrdoodle-Pakete" in der Form eines DNA-screenings. Diese Unteruchungen werden übersee schon länger gemacht, seit kurzem auch in Deutschland. Meine Emely ist so auf 15 erbliche Erkrankungen, typisch für den Labradoodle getestet.Ein einfacher Bluttest genügt.
Ich züchte im IHV e.V.(internationaler Hundeverband).

Alle Zertifikate der Untersuchungen, die Ahnentafeln , die ZTP meiner Hunde, die richterlichen Auswertungen können vor Ort eingesehen werden. “Können?“...nein eigentlich drücke ich jedem zukünftigem Welpenbesitzer diese in die Hand damit er sich überzeugen kann, dass das was hier gelistet wird auch stimmt. 

In einem Verein zu züchten hat nicht nur als Vorteil dass die Welpen eine Ahnentafel bekommen. Es ist weit mehr: die Zuchthunde müssen einem Richter vorgezeigt werden der einen Bericht erstattet. Die Zuchthunde müssen die ZTP (Zuchttauglichkeitsprüfung) bestehen. Die Welpen bekommen einen Welpenprotokoll bei Auszug, der unabhängig vom Tierarzt gemacht wird.Schlussendlich wird auch die Zuchtstätte von einem Zuchtwart kontrolliert und bewertet Eigentlich läuft alles so ab wie beim Rassenhund.